Lifestyle, Yummy

kaleandme

19. Juni 2016
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Wie in meinem letzten Post schon erwähnt, versuche ich grade wieder etwas sportlicher zu werden und mich gesünder zu ernähren.
Bis zu einem Alter von ca. 23 Jahren, hatte ich nie „Probleme“ mit meinem Körper/Gewicht. Eine Lehrerin hat mich sogar einmal gefragt, ob ich Ess-Störungen hätte, weil ich so dünn war.
Nein, die hatte ich nicht. Es waren einfach die Gene und ein extrem guter Stoffwechsel, der dafür sorgte, das ich essen konnte, was ich wollte und 2 Monate brauchte um BEWUSST 2 Kilo zuzunehmen, die ich danach aber wieder von innerhalb 1 Woche verlor, wenn ich nicht darauf achtete.
Mit 23 lernte ich meinen heutigen Freund kennen (damals habe ich 46 Kilo gewogen) und war zum ersten Mal nach langer Zeit wieder richtig glücklich. Man hört ja oft, dass viele am Anfang einer Beziehung zunehmen. Natürlich kann man das nicht verallgemeinern, aber bei mir traf es zu. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich zu der Zeit wirklich jedes Wochenende feiern war. Vielleicht war es die Kombi aus Liebesglück und Alkohol, die dafür sorgte, dass ich innerhalb von 2 Jahren über mein Wunschgewicht hinausschoss und mich irgendwann fragte was passiert war.
2014 fing ich dann an ins Fitnessstudio zu gehen und mehr auf meine Ernährung zu achten. Trotzdem nahm ich immer mehr zu und erreichte irgendwann die 60 auf der Waage.
Der Arzt stellte dann eine Gluten Intoleranz bei mir fest und ich musste meine komplette Ernährung umstellen. Dadurch habe ich innerhalb von 9 Monaten wieder 7 Kilo abgenommen. Natürlich nicht nur durch die Ernährung alleine, sondern auch durch Sport (4-5 mal die Woche ein 20-Minuten-Workout).
Letzten Sommer war ich dann endlich wieder sehr happy mit mir selber. Endlich hatte ich mein Ziel erreicht, war nicht zu dünn und nicht zu dick und habe mich einfach wohl gefühlt.
Joa, und dann kam ein neuer Job, ich habe wieder in Hamburg bei meiner Familie und meinen Freunden gewohnt, mein Workout mehr und mehr vernachlässigt und wurde auch immer nachlässiger mit meiner glutenfreien Ernährung. Hier mal eine Pizza, da mal ein Burger… das verrückte an uns Menschen ist ja, dass wir schnell vergessen wenn uns etwas weh tat…
Jetzt hat es zum Glück wieder Klick gemacht und ich bin grad sehr motiviert, gesund zu essen und Sport zu treiben (vielleicht liegt das auch daran, dass der Urlaub immer näher rückt.) Jedenfalls habe ich mir vorgenommen die nächsten 4 Wochen keinen Alkohol zu trinken, keine Süßigkeiten zu essen, Kohlenhydrate zu reduzieren und 4 bis 5 Mal die Woche Sport zu machen.
Deshalb habe ich mir gedacht, ein guter Start für dieses Vorhaben, könnte eine Saftkur sein. Machen wollte ich die schon lange, habe allerdings nie den richtigen Zeitpunkt gefunden bzw. ich hatte immer keine Lust, auf irgendetwas zu verzichten. Jetzt hab ich mich endlich mal durchgerungen und mir Anfang des Monats meine 1-Tageskur bei kaleandme bestellt. Wenn man aus Hamburg kommt kann man sich seine Säfte sogar persönlich abholen und so die Versandkosten sparen. Ich habe mich dieses Mal nur für den einen Tag entschieden, weil ich gucken wollte ob mir die Säfte überhaupt schmecken und ob ich drauf klarkomme, absolut nichts zu essen. Oder ob ich nach einem halben Tag schon durchdrehe. J
Letzten Freitag war es dann soweit. (Ich habe mich bewusst für einen Freitag entschieden, weil ich da normalerweise meinen kürzesten Arbeitstag habe.)
Um 6:30 gab es zu Hause den ersten Saft. Der war echt lecker und mein morgendliches Hungergefühl war nicht mehr zu spüren. Zur Sicherheit habe ich mir eine Banane eingepackt, falls ich es gar nicht mehr aushalte. Um halb 9 gab es dann den zweiten Saft und so um 10 habe ich, wie in der Broschüre beschrieben, Kopfschmerzen bekommen und hab mich irgendwie betrunken gefühlt.
Der dritte ging auch noch leicht runter (gegen halb 11) und danach waren die Kopfschmerzen auch wieder weg. Der 4. Saft ging auch noch(12:30). Bei dem 5. Saft kam ich ein bisschen ins Stocken (eigentlich 14:30), weil ich nicht so gerne grüne Säfte oder Smoothies trinke. Die sind einfach nicht mein Ding. Deshalb hab ich den erst getrunken als mein Hungergefühl wieder aufkam und habe für ihn dann auch ganze 30 Minuten gebraucht. Der hat mich dann aber so gesättigt, dass ich überhaupt kein Hungergefühl hatte.
Ich war mit meinem Freund dann in der Stadt und musste ihm zusehen, wie er genüsslich vor mir mein Lieblings-Sandwich verspeiste. Und wisst ihr was? Es war gar nicht so schlimm. Ich hatte zwar Appetit auf absolut alles, aber null Komma null Hunger. Zu Hause habe ich dann abends meinen letzten Saft getrunken und danach sind wir einkaufen gegangen. Ich hatte ein bisschen Angst, dass ich bei Rewe ausrasten könnte und alles kaufe würde, was essbar ist (tut man ja leider, wenn man hungrig einkaufen geht), aber ich war wirklich sehr entspannt. Danach bin ich dann allerdings schon gegen 21h schlafen gegangen. Ich hab mich zwar gut gefühlt, die Kopfschmerzen hatte ich wirklich nur Morgens kurz, aber ich war einfach total platt. Vielleicht lag das auch an den hohen Temperaturen an dem Tag.
Zu erwähnen ist noch, dass ich über den Tag verteilt ca. 2 Liter Wasser und 1 Liter Tee getrunken habe. Ausnahmsweise bin ich auch nicht mit meinen Kollegen in die Kantine zum Mittagsessen gegangen und ich habe auf Sport verzichtet.
Samstagmorgen bin ich dann mit einem ganz flachen Bauch aufgewacht und hab mich super gut gefühlt. Habe dann allerdings noch vor dem Frühstück ein bisschen mit dem Sport übertreiben, was mein Kreislauf kurzeitig nicht so gut fand. Da sollte man dann etwas vorsichtiger sein.
So gegen 12:00 habe ich dann mit 2 Freundinnen gebruncht und abends gab es einen Salat. Die Zigaretten und das kleine Glas Hugo, hätte ich definitiv weglassen sollen, danach ging es mir nämlich auch nicht so gut, aber das war mein Fehler.
Ich kann es wirklich jedem nur empfehlen und möchte die Saftkur im Juli auf jeden Fall nochmal machen, dann aber 3 volle Tage.
Falls ihr noch irgendwelche Fragen habt, fragt gerne.

p.s. #notsponsored

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1 Comment

  • Reply Janina 19. Juni 2016 at 19:58

    Das hört sich sehr interessant an 😀

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